Gemeinde Spreenhagen

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Ortsteile:

 

Die Gemeinde Spreenhagen besteht nach mehreren Eingliederungen und Zusammenschlüssen in der Zeit von 2002 bis 2003 heute aus den Ortsteilen Braunsdorf, Hartmannsdorf, Markgrafpieske und Spreenhagen. Die Gemeindevertretung, sich zusammensetzend aus 16 Gemeindevertretern und dem ehrenamtlichen Bürgermeister als Vorsitzenden, berät und beschließt über die Belange der Gemeinde Spreenhagen. Daneben gibt es in jedem Ortsteil einen Ortsbeirat aus dessen Mitte der Ortsvorsteher bzw. die Ortsvorsteherin gewählt wird. Kommunalpolitische Informationen, z.B. zur Gemeindevertretung und den Sprechzeiten des ehrenamtlichen Bürgermeisters, finden Sie in unserem Ratsinformationssystem.

 

Spreenhagen heute
Besonders in der warmen Jahreszeit tummeln sich viele Besucher in der landschaftlich schönen Gegend um Spreenhagen, die geradezu zum Wandern und Radfahren einlädt.

Aber auch die Freizeitangebote des Spreenhagener Reiterhofes, des Schützenvereins und das vom Gasthaus Paesch angebotene Wasserwandern und Floßfahren auf der alten Müggelspree werden von den Gästen gern genutzt.

Die mittelständischen Betriebe und Gewerbetreibenden des Ortes sorgen dafür, dass es den Einwohnern an nichts mangelt.


Die gastronomische Betreuung der Einheimischen und ihrer Gäste wird durch das Gasthaus Paesch gewährleistet. Am Ortsrand von Spreenhagen, 500 m von der Autobahnanschlussstelle entfernt, befindet sich das Gewerbegebiet der Gemeinde. Hier sind ca. 280 Arbeitskräfte aus Spreenhagen und Umgebung beschäftigt.

Die jüngsten Einwohner Spreenhagens werden in der Kindertagesstätte 'Friedrich Fröbel' betreut. Gelernt werden kann von der 1. bis zur 6. Klasse in der Spreenhagener Grundschule "Am Kiefernwald", die in Zusammenarbeit mit dem Hort der Kita als Ganztagsschule betrieben wird.

 

 


Ein Streifzug durch die Geschichte
Erstmals erwähnt wurde Spreenhagen in einer Urkunde der Ottonen über das Gebiet der Fürstenwalder Stadtforst im Jahre 1285. Die Einwohner Spreenhagens bestritten ihren Lebensunterhalt durch Landwirtschaft und Fischerei. Damals lag Spreenhagen noch dichter am Spreelauf als heute. Spreenhagen Kanalbrücke

Der Nebenarm der Spree, die Kribbelake, reichte bis an das Spreenhagener Gebiet. Aufgrund des Fischreichtums der Kribbelake siedelten sich schon die Wenden in früherer Zeit hier an.

 

Verschiedene Flurnamen aus der slawischen Zeit weisen heute noch darauf hin, wie 'Wissika' (hochgelegenes Land) und 'Pudel' (tiefe Niederung).

Im Jahre 1748 wurden auf Befehl des Königs Friedrich II. Kolonisten auf dem sogenannten Mürwall, dem heutigen Ortsteil Kirchhofen, angesiedelt. Der Bau des Oder-Spree-Kanals von Fürstenwalde über Braunsdorf (den Lauf der alten Kribbelake nutzend), Spreenhagen, Hartmannsdorf nach Wernsdorf, in den Jahren 1887 bis 1891 führte zu einer Belebung des Ortes, Schiffer siedelten an. Spreenhagen Oder-Spree-Kanal Hafen

Um die Jahrhundertwende wurde in Spreenhagen Kies abgebaut. Die landwirtschaftlich reizvoll gelegene Spreenhagener Kiesgrube am Oder-Spree-Kanal zeugt heute nach davon. Seinen größten Aufschwung erlebte Spreenhagen mit der Errichtung des Zucht- und Vermehrungsbetriebes für Legehennen im Jahre 1967. Die gesamte Infrastruktur wandelte sich, Wohnblöcke, Schule, Kindergarten und Kinderkrippe und ein Einkaufszentrum entstanden. Im Jahre 1983 waren fast 500 Mitarbeiter dort beschäftigt. In seiner Blütezeit war der Betrieb sogar der größte Kükenproduzent Europas. Mit der Wende zerfiel dieser größte Arbeitgeber des Ortes. Da dies abzusehen war, begann die Gemeinde bereits im Jahre 1991 mit der Errichtung eines Gewerbegebietes am Rande des Ortes.

 

Statistische Daten für die Gemeinde Spreenhagen (Stand: 30.06.2018):

 

Statistische Daten für den Ortsteil Spreenhagen (Stand: 30.06.2019):

 

Kirche

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